• Der Weg durch die Ausbildung
Gastblogger

Hackathon der TUI InfoTec Azubis

Wir Auszubildende der TUI InfoTec haben uns in einer dreitägigen Veranstaltung mit dem Thema Serverlose Webanwendungen mit AWS beschäftigt. Hierbei gingen wir mit der Idee eines Hackathons heran, neue Software mit einem bestimmten Zweck zu entwickeln. Unser Ziel war es, die von uns entwickelte Software in Amazon Web Services (AWS) als Serverlose Webapplikation bereitzustellen.   

Die Grundidee für die Software war, dass sie Tweets nach bestimmten Suchbegriffen filtern kann und bestimmte Daten von Twitter in einem nützlichen Kontext aufrufbar machen kann. Die dann von der Software abgerufenen Daten sollten daraufhin mithilfe von verschiedenen Amazon Web Services als „Serverlose Webapplikation“ bereitgestellt und schlussendlich auf einer Webseite im Browser visualisiert dargestellt werden können. 

Zunächst hatten wir damit begonnen, zu überlegen, wie wir auf die Social Media Daten von Twitter zugreifen können. Twitter stellt dafür eine Schnittstelle (API) zur Verfügung, über die man mit ihren Servern kommunizieren kann. Um mit der API kommunizieren zu können, haben wir die Java Bibliothek „Twitter4J“ (Twitter for Java) in unserem Java Programm verwendet. 

Unser Ziel war es, alle Tweets mit dem Text „TUI“ innerhalb des Tweets herauszuwählen und herauszufinden, welche Hashtags(#) diese Tweets beinhalten. Da ein Tweet generell mehrere Hashtags beinhalten kann, wollten wir herauszufinden, welche Hashtags am häufigsten im Zusammenhang mit „TUI“ verwendet werden.  

Letztendlich haben wir es geschafft, bis zu sieben Tage alte Tweets, welche im Inhalt „TUI“ beinhalten, mitsamt der Häufigkeit der verwendeten Hashtags in einer Datei abspeichern zu können.

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Unsere Idee war es, diese Software in AWS bereitzustellen, weshalb wir uns sehr mit den Services von AWS auseinandergesetzt haben. Für die Umsetzung einer „Serverlosen Webanwendung mit AWS“ wollten wir mit dem Service „AWS Lambda“ die Tweets in dem Service „Amazon DynamoDB abspeichern, und diese Daten dann mithilfe des Service „Amazon Simple Storage Service (S3)in einem Web Browser visualisieren, bzw. aufrufbar machen. 

Der Einstieg in die AWS Services fiel uns etwas schwer, da für uns alle das Thema AWS neu war. Das Verbinden der beiden Services „Amazon Lambda“ und „Amazon DynamoDB“ mit einer Lambda Funktion in Java gestaltete sich außerdem als zeitaufwändiger als gedacht, da wir eine gewisse Anzahl an Konfigurationen im Java Programm korrekt einbauen mussten. Außerdem mussten wir bei jeder einzelnen Änderung im Java Programm zum Testen erneut eine .jar Datei erzeugen, um diese dann unserer Lambda Funktion hinzufügen zu können, was uns immer wieder Zeit kostete. 

Die Verbindung zwischen den beiden AWS Services war für uns schneller mit einer Lambda Funktion in „Node.JS“ umzusetzen, da AWS einen „Live-Code-Editor“ für Node.JS anbietet. Mit dieser Lambda Funktion konnten wir relativ schnell Testdaten in unsere DynamoDB Tabelle schreiben. 

Als Fazit können wir sagen, dass man mit den AWS Services eine schier unglaubliche Anzahl an Möglichkeiten bekommt, eine Applikation Serverlessin AWS zu betreiben. Die Eingewöhnung in die von uns benutzten Services dauerte jedoch etwas, da wir erst einmal den Service an sich verstehen mussten und uns dann Gedanken darüber machen mussten, wie wir eine Applikation sinnvoll in diese Infrastruktur einbinden.  

Der Hackathon bot uns dabei die Möglichkeit, als komplette Neulinge im Thema AWS Zeit dafür zu bekommen, sich in den Bereich hineinarbeiten zu können. Es hat bei uns dafür gesorgt, dass wir vertrauter mit „AWS“ wurden. Außerdem hatten wir so die Freiheit, von uns gewünschte AWS Services auf praktische Weise auszuprobieren, was uns beim Verstehen des ganzen Themengebietes sehr weitergeholfen hat. 

Meine Teilnahme am World Usability Day

Am 14. November 2019 fand bei  der TUI Customer Operations in Hannover eine Veranstaltung von Robinson im Rahmen des World Usability Days statt. Hierbei ging es  um die Themen Usability und User Experience, welche für das Thema E-Commerce von hoher Wichtigkeit sind. Usability ist die Effizienz einer Website, also, wie schnell sie funktioniert. User Experience ist die Nutzer Erfahrung einer Website, das heißt, welches Erlebnis hat der Nutzer während er auf einer Seite surft.

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So könnte dein Berichtsheft aussehen

Nicht nur als Azubi Blogger schreibt man immer mal wieder über seinen Arbeitsalltag. Jeder Azubi bei der TUI schreibt regelmäßig sein Berichtsheft. Diese Ausbildungsnachweise sind eine Vorgabe der Industrie und Handelskammer (IHK) und Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Die Länge und der Umfang der Berichtshefte hängen vom Ausbildungsbetrieb und Bundesland ab. Wir bei der TUI Deutschland schreiben monatlich etwa 1,5 Seiten Berichtsheft.

Wir reichen die Berichte digital über ein System ein, sodass es für uns selbst, die Ausbilder und auch die Ausbildungsabteilung einfacher ist, den Überblick zu behalten. Die Berichte werden vom Ausbilder Korrektur gelesen und gehen dann, nach Abstimmung mit uns Azubis, an die Personalabteilung zur Freigabe.

Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie so ein Berichtsheft geschrieben wird, seht ihr hier einen Auszug aus meinem Bericht vom Monat August, in dem ich über die Organisation der Welcome Party geschrieben habe:

“Im August fand für die neuen Azubis der TUI Group Gesellschaften wieder eine Infowoche statt, bei der wir, die Azubis aus dem 2. Ausbildungsjahr,  mithelfen durften. Neben einem Theaterstück, welches wir für die „Erstis“ aufführten und einem gemeinsamen Mittagessen mit unseren „Patenkindern“, durften wir auch wieder eine Welcome Party ausrichten, die am 06.08.2019 im Beachclub der TUI Customer Operations stattfand. Da ich gerne plane und organisiere, habe ich mich freiwillig für die Organisation der Welcome Party gemeldet. Die Organisation der Party und auch des Theaterstücks fand während der Arbeitszeit statt. Wie in den vergangenen Jahren auch, sollte es ein lustiger Abend mit ein paar Spielen, Snacks und Getränken werden, bei dem sich die Azubis sowohl in ihrem Jahrgang untereinander, als auch uns aus dem 2. Ausbildungsjahr kennenlernen können. Auch für unser Budget waren wir selbst verantwortlich und so ging es in der ersten Planungsphase vor allem darum, Kuchen und Waffelverkäufe zu organisieren, die dann ein bis zwei Mal im Monat stattfanden. Bei diesen Verkäufen baten wir im Foyer der TUI Deutschland, sowie auch in der TUI Customer Operations, den Mitarbeitern süße Leckereien gegen eine kleine Spende an. Vorab wurden die Verkäufe im smile Intranet angekündigt, sodass wir nach fünf Verkäufen ein ausreichendes Budget zur Verfügung hatten. Gleichzeitig ging es darum, größere Gewinne für unsere Spiele zu organisieren und auch andere Kleinigkeiten, die wir in Goodie-Bags packen konnten, sodass kein Azubi am Abend der Party mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Dafür waren einige unserer Azubis fleißig damit beschäftigt, Mails an andere Unternehmen und insbesondere TUI Abteilungen zu schreiben, mit der Bitte, uns mit kleinen Werbegeschenken zu sponsern. Von TUIfly bis zur Eisdiele um die Ecke war alles dabei und wir waren auch hier wieder sehr erfolgreich und konnten die unterschiedlichsten Sachen ergattern. Dabei waren unter anderem Besonderheiten wie eine Tasse oder Handyringe. […] ”

Das Thema, über das wir schreiben möchten, können wir uns übrigens selbst aussuchen. Die Themen dabei können ganz unterschiedlich sein. Man kann zum Beispiel über seine täglichen Aufgaben im Fachbereich schreiben, eine Aufgabe im Detail beschreiben oder auch über übergreifende Themen wie die Infowoche, den Azubi Day oder wie ich in diesem Fall, die Welcome Party. Ab und an kann man sogar ein Zielgebiet in einem Berichtsheft näher unter die Lupe nehmen. Die Inhalte sollten jedoch trotzdem möglichst wiedergeben was man in dem jeweiligen Monat bei der TUI gemacht hat.

Marieke Bergen

Werbungstipps des Monats: Bin ich der geeignete Bewerber?

Der passende Bewerber sollte außerdem unsere TUI Unternehmenswerte Trusted, Unique und Inspiring verkörpern. Wir suchen nach einzigartigen, engagierten Persönlichkeiten. Den „perfekten Bewerber“ gibt es nicht, denn jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen! Diese gilt es, zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen, statt sich zu verstellen. Denn nur so ist es möglich, den Ausbildungsberuf zu finden, der am besten zu einem passt

Alessandra Lüder

Der Weg durch die Ausbildung

Kennst du das? Du bist auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf für dich, scrollst durch zig Stellenangebote und denkst dir: „Und was genau mache ich dort? Welche Abteilungen lerne ich kennen?“ Keiner scheint konkret auf diese Frage antworten zu können. Darum möchten wir dir in diesem Artikel den Weg durch die Ausbildung zur Tourismuskauffrau / zum Tourismuskaufmann bei der TUI etwas näher bringen.

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