Sunita

Es weihnachtet sehr – Adventszeit in Hannover

Die Weihnachtspyramide am Kröpcke – Nur einer von vielen Weihnachtsmärkten in Hannover

Ho, ho, ho… Auch in Hannover weihnachtet es in diesen Tagen überall! Die Stromausgaben der Stadt könnten mich wohl ein Jahr lang ernähren, aber wer wird denn schon meckern, wenn Hannover sich solche Mühe gibt, seine Bewohner in festliche Stimmung zu versetzen. Neben der Beleuchtung darf auch er hier natürlich nicht fehlen – der Weihnachtsmarkt. In Hannover gibt es an die fünf Weihnachtsmärkte, in der Lister Meile, in Linden, am Hauptbahnhof und dem Kröpcke. Wenn ich aber von dem Weihnachtsmarkt schreibe, dann meine ich den Altstadt Weihnachtsmarkt auf und um den Marktplatz an der Marktkirche. Und der kann es, ohne zu übertreiben, mit den ganz Großen in Deutschland aufnehmenIn der Weihnachtszeit macht es bei vielen Abteilungen kling Glöckchen, klingelingeling und die ganze Mannschaft macht sich auf zur internen Weihnachtsfeier. Anlaufpunkt Nummer eins ist der Weihnachtsmarkt in Hannover, der am Platz der Weltausstellung mitten in der Innenstadt anfängt und sich bis in die Altstadt schlängelt. Leise rieselt der Schnee leider nicht dieses Jahr, aber das schmälert die Weihnachtsstimmung angesichts der vielen Glühweinstände nur wenig. An stille Nacht ist hier erst einmal nicht zu denken, auch wegen der großen Bühne, die auf dem zentralen Platz vor der Marktkirche positioniert wurde und hier Künstler aus Hannover mal mehr, mal weniger besinnliche Musik zum Besten geben. Wenn dann am nächsten Tag süßer die Glocken nie klingen und man dies ohne viele Kopfschmerzen genießen möchte, kann man sich natürlich auch eine gute Grundlage aneignen. Die Qual der Wahl hat man hier zwischen den typischen Leckereien wie Reibekuchen, Bratwurst oder gebrannten Mandeln, aber es gibt auch einige Besonderheiten, die auf den Besucher warten.

Der Hannoveraner Weihnachtsmarkt steht nämlich unter verschiedenen Mottos. Neben dem „typischen“ Weihnachtsmarkt gibt es das finnische Dorf, das am Ballhofplatz mit einem echten Lappenzelt und finnischen Köstlichkeiten (unter anderem Lachs, der einfach unglaublich schmeckt) auf den Besucher wartet. Geht man weiter ans Leineufer, findet man sich im mittelalterlichen Viertel wieder, in dem man mittelalterliche Handwerkskunst ausprobieren und mittelalterlich schlemmen kann. Aber bitte nicht die Taler vergessen, Euros werden hier nicht akzeptiert! Schließlich kommt man zum urgemütlichen Wunschbrunnenwald. Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum möchte man angesichts der vielen Bäume, die hier echtes Waldfeeling vermitteln, fast ausrufen. Darunter schmeckt der Glühwein am besten!

Ihr seht, Hannover hat auch im Dezember viel zu bieten. In diesem Sinne, lasst und froh und munter sein, denn Weihnachten ist bald da, juhu! Und vielleicht gibt es ja bei dem Ein oder Anderen ein echtes Winter Wonderland…

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