Rebecca Soldner

Ein Tag auf dem Flughafen Schiphol (Amsterdam)

Wow, die KLM hat uns auf einen Kurztrip nach Amsterdam eingeladen. Dort durften wir den Flughafen besichtigen und die Zentrale der KLM besuchen, bevor wir uns nachmittags die wunderschöne Stadt angeschaut haben.

 

Pünktlich trafen wir uns alle morgens am Bremer Flughafen, wo wir von einem Piloten begrüßt wurden, der uns eine kleine Einführung in die Luftfahrt geben sollte. Er hat uns viele spannende Dinge erzählt. Wusstet ihr zum Beispiel schon, dass Start- bzw. Landebahnen nach der Himmelsausrichtig benannt werden? Verläuft zum Beispiel eine Bahn in Ost-West-Richtung (auf dem Kompass also 90 bzw. 270 Grad), nennt man sie 09/27. Die kleinere Zahl steht immer an erster Stelle, unabhängig davon, ob ein Flugzeug gerade Richtung Osten oder Westen fliegt.

Nachdem wir alle einen Besucherausweis erhalten hatten, fuhren wir  mit einem Bus über das Rollfeld. Zunächst wurde uns etwas über die Landerichtung der Flugzeuge  erzählt und wir durften einen Landeanflug direkt über unsere Köpfe hinweg erleben.

Danach erfuhren wir noch einige Details über das Beladen und Betanken eines Flugzeuges und es wurde das Geheimnis gelüftet, warum beim Start eines Flugzeuges häufig die Lichter flackern: Sobald es seine Startposition verlässt, wird eine externe Stromquelle abgeschaltet und auf den internen Turbinengenerator umgeschaltet. Durch die kurze Stromunterbrechung fällt das Licht kurz aus. Zum Abschluss zeigte uns die Flughafenfeuerwehr noch, wie sie im Falle eines brennenden Flugzeuges vorgehen müssen und führten ihre Löschfahrzeuge vor.

Unser Flieger erreichte anschließend Amsterdam in weniger als einer Stunde. Am Flughafen Schiphol wurden wir von zwei Mitarbeitern der KLM empfangen. Diese sollten uns in den nächsten drei Stunden auf einem Rundgang begleiten. Wir haben unheimlich viel gehört und gesehen. Besonders toll fanden wir die Ausstattung des Flughafens, die dafür sorgt, dass wirklich alle Passagiere bei längeren Aufenthalten mit jeglichem Komfort ausgestattet sind. Es gibt wunderschöne, gemütliche Aufenthaltsbereiche, eine Flughafenbibliothek und überall WLAN. Neben Flughafenhotels, sorgen auch gemütliche Kleinkindbereiche und zahlreiche internationale Restaurants für eine Rundumversorgung.

Im Hauptquartier der KLM wurde uns gezeigt wie die Piloten und Stewardessen morgens ihre Pläne für die nächsten Tage erhalten, damit Sie wissen wohin und mit wem sie fliegen. Einen romantischen Höhepunkt durften wir erleben, als ein Pilot seiner Stewardess einen Heiratsantrag machte. Wir erfuhren, wie sich die Flugbegleiter bei ihrem Flug anmelden müssen und wie die Crew sich kennenlernt. Es gibt so viele Mitarbeiter, dass man nur sehr selten mit den gleichen Kollegen fliegt.

Wir haben dann erfahren, dass die Flugbegleiter sich je nach Reiseziel auf die Fluggäste einstellen müssen. Dies erfolgt bei der KLM über Videos, in denen erklärt wird, was für Verhaltensweisen und Konventionen in dem jeweiligen Land gelten. So sahen wir das Video für Flugbegleiter auf einem Asienflug,  der zeigte, dass sie den Passagieren mit offenen Handgesten begegnen und stets sehr freundlich und nett sein sollten, denn für Asiaten stellt eine öffentliche Bloßstellung die schlimmste Strafe dar.

Als wir mit diesem sehr interessanten Rundgang fertig waren, fuhren wir alle gemeinsam in die Stadt, um dort einen kleinen Eindruck zu erhalten. So genossen einige die bereits wunderschön beleuchtete Stadt, andere aßen Pfannkuchen oder unternahmen eine Grachtenfahrt.

Wir können nur sagen, dass sich in dieser Stadt definitiv ein zweiter Besuch lohnt.

Abends fuhren wir zum Flughafen zurück, um den letzten Flieger zurück nach Bremen zu erreichen. Dank guten Windes waren wir in knapp 40 Minuten zurück und beendeten diesen wundervollen Tag am späten Abend glücklich und voller neuer Eindrücke.

Wir freuen uns sehr, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben, hinter die Kulissen zu schauen und wir dürfen auf ähnliche Ausflüge in der Zukunft gespannt sein!

 

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