Malin

Vom Reiseexperte zum Golfprofi – unser Schnupperkurs in der Golf Lounge

Bei uns ist Teamwork angesagt!

Viele Golfer fahren nach Andalusien, um dort ihrer sportlichen Leidenschaft nachzugehen – das Lernen wir in der Schule…

Im Berufsalltag am Hamburger Flughafen habe ich auch schon den ein oder anderen Kunden in den Golfurlaub geschickt. Doch wenn dieser dann mit Schlägertypen, Abschlagzeiten und Platzreifen anfing, waren das für mich meistens leere Begriffe. Theorie schön und gut, doch wie sieht das ganze in der Praxis aus? Wie fühlt es sich an, das Eisen durch die Luft zu schwingen und dabei seine Seele baumeln zu lassen? Gemeinsam mit meiner Berufsschulklasse wollte ich es genauer wissen und ging der Sache beim Schnuppergolfen auf den Grund.

Unser Selbstversuch startete mit den Worten “Herzlich Willkommen bei uns in der Golf Lounge Hamburg“. Begrüßt wurden wir von zwei erfahrenen Trainern mit Cap und Poloshirt. Nach einer kurzen Einleitung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und schnappten uns die Schläger. Meine Gruppe hat auf dem Grün begonnen. Grün- das ist der Bereich um das Loch. Man befindet sich also schon auf der Zielgeraden und es geht ums Einlochen. Was einfach aussieht, gestaltet sich für uns als Laien auch aus geringer Entfernung als Herausforderung. Nach einer kurzen Freestyle-Runde, wurde uns das Putten spielerisch näher gebracht. Als Gruppe ums Loch versammelt ging es darum, dass alle ihren Golfball nacheinander im Loch versenken. Frei nach dem Motto “Übung macht den Meister” lief es von Minute zu Minute etwas besser. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Team bei jedem Treffer über die gesamte Anlage zu hören war.  Erfolg muss schließlich auch gefeiert werden 😀

Halbzeit- und Stationswechsel. In der zweiten Hälfte ging es für uns hoch hinaus: Abschlagtraining. Von der dritten Etage hatten wir einen klasse Ausblick über den Fairway. Das golferische Panorama war also schon einmal perfekt. Jetzt mussten wir nur noch den Ball treffen. Die Trainer machten den Abschlag in einer fließenden Bewegung vor und gaben dann an uns ab. Nacheinander versuchten wir unser Glück. Was einfach aussieht, gestaltet sich in der Praxis als Herausforderung. Wie muss ich den Schläger halten? Wo muss ich den Ball treffen, damit er eine schöne runde Flugkurve zurücklegt? Die Flugkurven ließen anfangs noch auf sich warten. Ich war meistens froh, wenn ich den Ball überhaupt getroffen habe und ihn wenigstens auf eine kleine Reise schicken konnte. Dank tatkräftiger Unterstützung und einiger Trainertipps, blieben bald auch hier die Erfolge nicht aus. Bei einigen lief es schon nach kurzer Zeit richtig gut, andere brauchten etwas mehr Anläufe. Zum Glück ist Erfolg ganz individuell und somit hatte am Ende jeder was zu feiern. Gelacht haben wir auf jeden Fall. Über kullernde Bälle, verzweifelte Geischter und den ein oder anderen Volltreffer. Der Tag endete mit einem Gruppenfoto in der Sonne… und Muskelkater 😉

Lächeln, üben, putten und einlochen;)

Also, worauf wartet ihr noch? Schnappt euch Schläger und Golfball und probiert es aus. Für mich war es auf jeden Fall eine coole Erfahrung. Und gleichzeitig habe ich einiges gerlent. Mein nächster Golfkunde kann sich auf ein spannendes Fachgespräch freuen!

In diesem Sinne: Nimm dich in Acht, Mr. Woods – jetzt kommen wir 😀

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